Politikwissenschaft

Die Politikwissenschaft ist nach dem heute vorherrschenden Verständnis eine Sozialwissenschaft, wobei hier wie auch in anderen Disziplinen die ehemals strikte Abgrenzung zur Natur- als auch zur Geisteswissenschaft immer weniger eine Rolle spielt. Die Politikwissenschaft kann am besten als Integrationswissenschaft verstanden werden, die sehr viele Theorien und Methoden aus anderen Disziplinen aufgenommen hat. Es gibt weder die politikwissenschaftliche Theorie noch die politikwissenschaftliche Methode.

Während das Studium der Politikwissenschaft damit einerseits sehr interdisziplinär angelegt ist, bedeutet es andererseits, dass es kein fest umrissenes Berufsbild für Politikwissenschaftler gibt. Politologen sind in der Verwaltung genauso zu finden wie in der Wissenschaft, in der Bildung genauso wie in der Marktforschung oder im Journalismus. Ein Umstand, der bei Absolventenstudien zu dem treffenden Titel "Politologen - zu allem fähig und zu nichts zu gebrauchen" geführt hat.

Während meines Studiums und der anschließenden Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter fokussierte ich mich auf die Politische Soziologie, vor allem auf die quantitativ-empirische Sozialforschung und hier insbesondere auf die Wahlforschung. Daraus entstanden einige wissenschaftliche Arbeiten und auch ein Lehrbuch für statistische Methoden, über die man sich auf den nachfolgenden Seiten informieren kann.

Mehr dazu auch in meiner politikwissenschaftlichen Vita.

Top